Die Feis - oberdeutsche Mundart in modernem Gewand

"Fei" ist ein oberdeutsches Wort, das nicht jeder versteht. Genau deshalb nannten wir uns als Münchner Mundartgruppe so, halten gerne an alten Traditionen fest, haben aber auch nichts gegen moderne Dinge einzuwenden. Das bayerische Wort „fei“ ist ein verstärktes Funktionswort, das sich je nach dem Kontext mit „schon“, „wirklich“, „doch“ oder „wohl“ übersetzen lässt. Letztendlich passt es aber nicht zu jeder Aussage. Die Personen, die es verwenden – und das nicht nur in Bayern, sondern z. B. auch in Teilen von Sachsen – wissen genau, wann es passt und wann nicht. Demnach kann einem das Wort auch nicht nur in München, sondern auch in anderen angrenzenden Regionen begegnen.

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Begriff Mundart um einen Dialekt, also regionale Sprachvarietäten wie Fränkisch, Vogtländisch oder Kölsch. Abhängig ist dieser vor allen Dingen von der Aussprache, also dem Akzent der jeweiligen Sprecher. Versucht ein Dialektsprecher hochdeutsch zu sprechen, hört man ihm seine Herkunft aufgrund seines Akzents immer noch an. Was andere gerne mal als Humor verstehen und lustig finden, ist für die betreffende Person selbst meist gar nicht so lustig. Denn jeder, der einen Dialekt spricht, ist entweder sehr stolz darauf oder möchte diesen lieber losbekommen, was aber gar nicht so leicht ist, wenn man ihn von Kindheit an gesprochen hat. Besser ist es also, dazu zu stehen und als Bayer z. B. stolz auf seinen ober- oder niederbayerischen Dialekt zu sein.

In der bayerischen Mundart werden – wie in vielen anderen Dialekten auch – Gedanken und Gefühle häufig stark nuanciert ausgedrückt, wie es im geschriebenen Stil meist nicht üblich ist. Im Hochdeutschen wird das Wort fein, das bayerisch „fei“ ausgesprochen wird, jedoch kaum verwendet, so dass es im Bayrischen gleich mehrere Bedeutungen hat und z. B. als „hübsch“, „recht“, „sogar“ oder „noch dazu“ verstanden werden kann. Es ist quasi eine stärkere Betonung der eigenen Gefühlslage, also eine Aussage darüber, wie man selbst zu etwas steht, wie etwa: „Das gefällt mir fei net“ – hochdeutsch: „Das gefällt mir aber gar nicht“. Wie man die Mundart nun mit der modernen Hochsprache verbinden kann und vieles mehr erfahren Sie im Blog der Münchner Feis.

 

Übersetzungsdienste der verschiedensten Art

10. April 2012  / Autor: Xaver

Wie kann man ein Gerichtsurteil, das in arabischer Sprache verfasst ist im deutschsprachigen Raum richtig interpretieren und verstehen?
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Wieder sehen wie früher

29. Januar 2012  / Autor: Xaver

Wer die Schrift des Straßenschildes nicht mehr erkennen kann, nur noch verschwommen die Buchstaben auf der Buchseite sieht, oder wer beim Blick auf den Bildschirm Kopfschmerzen bekommt – und diese nicht durch die schlechten Nachrichten am Bildschirm kommen – der braucht fast immer eine Sehhilfe.
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Mundart – Übersetzung gefällig?

23. Januar 2012  / Autor: Xaver

Die einen pflegen und hegen ihn, die anderen versuchen alles, um ihn loszubekommen: den Dialekt. Alle Regionen haben ihre sprachlichen Besonderheiten – die einen mehr, die anderen weniger. Auffällige und bekannte Dialekte sind bayerisch, sächsisch oder kölsch. Man kann jedoch sagen, dass zumindest geschulte Ohren direkt hören, woher jemand kommt. Auch Regionen, von denen man sagt, dass dort „hochdeutsch“ gesprochen werde, haben ihre Eigenarten. Oft liegt dies auch nur an einer bestimmten Art der Betonung oder an einzelnen Wörtern, die in anderen Regionen weniger oder gar nicht bekannt sind.
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Die Munichfeis und die Annaberg "Glick aufs"

20. Januar 2012  / Autor: Xaver

In Bayern ist man ja sehr stolz auf eine besonders große und originelle Auswahl an Grußfloskeln wie „Grüß‘ Gott“ oder „Grias di“, was dann je nach Region und Anzahl der Personen auch als „Griaß eich“ oder „Griaß eana“ zur Begrüßung formuliert werden kann. Zum Abschied ruft man sich dann gern ein „Pfiardi“, „Pfiar God“ oder „Pfiardeich“ zu, womit man dem anderen einen behüteten und guten Heimweg wünscht. Etwas legerer und städtischer kommt dann noch das „Servus“ sehr häufig vor, welches sowohl zum Abschied als auch zur Begrüßung unter Freunden, Bekannten, Verwandten und Kollegen sehr gängig ist.
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Allgäuer Schupfnudeln san fei a Gaumenfreud’

20. Januar 2012  / Autor: Xaver

Ja, was wäre wir bloß ohne unsere gerollten Nudeln? Sie sind zu fast allen Gerichten gängig, werden aber traditionell mit Sauerkraut und geräuchertem Speck serviert. Das hat natürlich seinen Grund. Alle Drei dieser Zutaten stammen aus einer Zeit ohne Erdbeeren im Februar und Tiefkühltruhen, welche Gerichte fast beliebig lange haltbar machen.
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